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Losung und Lehrtext für Mittwoch, 13. Dezember 2017:

Ich gab ihnen meine Sabbate zum Zeichen zwischen mir und ihnen.
Bewahre das kostbare, dir anvertraute Gut in der Kraft des heiligen Geistes, der in uns wohnt.
 
(c) Evangelische Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine
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Auf den Kopf gestellt

 

Ein junger Mönch fragt seinen Abt: „Darf ich beim Beten rauchen?“ Der Abt ist

empört. „Nein, natürlich nicht!“

Kurz darauf trifft der junge Mönch einen alten Mitbruder. Der raucht gemütlich seine Pfeife, während er betet.

 „Man darf nicht beim Beten rauchen!“ ermahnt ihn der junge Mönch. „Der Abt hat es verboten!“

 „Mir hat er es aber erlaubt“, meint der alte, „denn ich habe ihn gefragt, ob ich beim Rauchen beten darf.“

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Nur eine kleine Veränderung – und schon steht die Welt auf dem Kopf und alles sieht

ganz anders aus!

Karneval ist die Zeit, da alles auf den Kopf gestellt wird.

Die Narren übernehmen das Rathaus, den Klugen und Mächtigen hält man den

Spiegel vor, den Frommen misst man an den eigenen Maßstäben.

Es tut gut, die Welt einmal aus einer „umgekehrten“ Perspektive zu sehen.

Verkleidet bin ich, wenn auch nur für einen Moment, ein anderer!

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Ursprünglich waren Karneval und Fasching einmal das überschwängliche Fest vor der Fastenzeit.

Im Karneval (übersetzt: Fleisch, lebe wohl) wollte man noch mal richtig feiern, bevor man sieben lange Wochen auf Fleisch und Alkohol verzichten musste.

Am Aschermittwoch wird die Welt dann wieder auf die Füße gestellt?

Sollte Sie eigentlich!

 

Doch heute feiern wir lieber das ganze Jahr durch.

Die stillen Tage im Jahr stören nur.

Am liebsten machen wir alles zur Party! Selbst den Karfreitag!

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Ich erlebe es entspannend, sich zu beschränken und vorher fröhlich zu feiern.

Leben mit allem zu jeder Zeit wird einförmig.

Denn alles hat seine Zeit. Wie Atmen und Ausatmen.

Wer heute Alaaf und Helau singt, kann ab Aschermittwoch aus vollem Herzen

Carne val sagen.

 

Ihnen eine gesegnete Fastenzeit!

M. Kämpfer