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Losung und Lehrtext für Freitag, 22. September 2017:

Ein hörendes Ohr und ein sehendes Auge, die macht beide der HERR.
Prüft aber alles und das Gute behaltet.
 
(c) Evangelische Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine
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Hausaufgabenhilfe sagt Tschüss....

veröffentlich am 30.08.2017 von evkb

 

 

 

Auch in Borken gibt es dazu eine Geschichte. Es ist die Geschichte von Zuwendung und Hilfe für Grundschüler aus Borken während der vergangenen 7 Jahre, entstanden im Zeichen der Diakonie: Wie helfe ich meinen Mitmenschen, wie verschenke ich Zeit sinnvoll? Das geschah in den vergangenen 7 Jahren aus dem tiefen Bedürfnis, jungen Menschen – Grundschulkindern – in ihrem Schulalltag zu helfen, die sonst keine Hilfe bei ihren Hausaufgaben bekamen. Dieses „Projekt Hausaufgabenbetreuung“ fand jeweils am Montag- und Mittwochnachmittag in den Räumen des evangelischen Gemeindezentrums statt. Hier wurden die Kinder seit 2010 ungeachtet von Religionszugehörigkeit, Konfession, Sprache und Herkunft individuell betreut, d.h. jeweils durch eine feste Bezugsperson. Mit viel Freude und Engagement waren die Kinder und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Arbeit. Auch Klassenarbeiten wurden vorbereitet und die Deutschkenntnisse und Lesefähigkeit verbessert.

 

Im Anschluss an die Erledigung der Hausaufgaben gab es oft auch Zeit zum gemeinsamen Spielen, wodurch die Kommunikation, das Miteinander und die gegenseitige Achtung und Rücksichtnahme gestärkt wurden.

 

Durch die intensive Zuwendung der Einzelbetreuung wurden gute Fortschritte erzielt. Selbst mit ihren Schul- und Alltagssorgen wandten sich die Kinder an ihre Bezugsperson. Sie kamen oft schon vor der Zeit und konnten bis zum Beginn noch etwas spielen, erzählen und fragen.

 

Vor den Sommer- und Weihnachtsferien gab es ein fröhliches Zusammensein. An liebevoll gedeckten Tischen mit selbst gebackenem Kuchen, mit Eis und Getränken wurden Geschichten vorgelesen und Geschenke verteilt. Dabei wurde gegessen und getrunken, viel gelacht und viel erzählt.

 

 

 

 

Doch: Alles hat seine Zeit.

So verabschieden wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hausaufgabenbetreuung uns nun nach 7 Jahren, nach einer guten, fröhlichen und erfolgreichen Zeit: Erika Appelhans, Erika Blum, Jana Domes, Alexander Dorschner, Anke Dorschner, Maximilian Dorschner, Charlotte Eilers, Klaus Eilers, Ute Hempler, Heinz-Ulrich Jouin, Klaus Kiwitt, Ingrid Liebelt, Bärbel Mägerlein, Barbara Mardorf, Ingeborg Matthes, Anette Müller und Renate Raude.

 

40 Schülerinnen und Schüler aus deutschen, kurdischen russischen und bulgarischen Familien haben unsere Hilfe in Anspruch genommen.

Wir wünschen allen Kindern Glück und Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg.

 

 

Obwohl sich nun die Hausaufgabenbetreuung als Teil der diakonischen Arbeit in unserer Gemeinde verabschiedet, dürfen auch weiterhin Kinder unsere Hilfe in Anspruch nehmen;

denn dank unserer Sponsoren bleibt noch ein Fond bestehen, um Kindern die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben zu ermöglichen.

 

Und – wie in guten Märchen - so gab es am Ende auch eine Belohnung: gute Noten, einen erfolgreichen Übergang in die weiterführende Schule, Freude und Wertschätzung der geleisteten Arbeit und die dankbare Erinnerung an 7 gute Jahre.

 

                                                                                              Barbara Mardorf

 

 

 

 

 

 



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